Geschichte der Bayernfenster

Die Kölner Domfenster, am 14. August 1848 feierlich enthüllt, gehören zum Besten, was die Glasmalerei des 19. Jahrhunderts hervorgebracht hat.
Von gleicher Qualität waren einzig die Fenster der Maria-Hilf-Kirche, doch wurden sie im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört.
Was die Kölner Domfenster angeht, so ist der Werkprozess von den ersten Farbenskizzen bis zur endgültigen Ausführung auf Glas durch umfangreiches Quellenmaterial gut dokumentiert.

Karton Karton
Glas Glas
Anbetungsfenster
Beweinungsfenster
Pfingstfenster

 Joseph Anton Fischer, an der Münchner Akademie Schüler von Joseph Schlottauer, schuf die 12 Standfiguren und die vielfigurigen Szenerien der drei großen Mittelfenster – sie illustrierten die drei christlichen Hauptfeste Weihnachten (Anbetung der Hirten und der Könige), Ostern (Kreuzabnahme) und Pfingsten (Ausgießung des Heiligen Geistes). Franz Hellweger entwarf die Bildszenen der beiden schmaleren Seitenfenster mit der Predigt Johannes des Täufers und der Steinigung des Stephanus. Die Übertragung der Kartons auf Glas führten Glasmaler aus.